29.01.2026
National

Titeljagd in Klagenfurt: Österreichs Badminton-Elite kämpft um Gold!

69. Österr. Staatsmeisterschaften

69. Österr. Staatsmeisterschaften
Serena Au Yeong/Anna Hagspiel gehen bei den Staatsmeisterschaften 2026 als Titelverteidigerinnen im Damendoppel ins Rennen (Foto: badmintonphoto.com)

Klagenfurt wird am kommenden Wochenende wieder zur Bühne der wichtigsten nationalen Titelkämpfe: Von Freitag, 30. Jänner, bis Sonntag, 1. Februar 2026 gehen in der Ballspielhalle St. Ruprecht die 69. Österreichischen Badminton-Staatsmeisterschaften über die Bühne. Für Kärnten ist es ein besonderes Heimspiel, nicht nur, weil nach 24 Jahren wieder Staatsmeisterschaften auf Kärntner Boden stattfinden, sondern auch, weil der Kärntner Badminton Verband im Jahr 2026 sein 70-jähriges Bestandsjubiläum feiert.

Die Austragung wurde dem ASKÖ kelag Kärnten übertragen, und Klagenfurt ist damit bereits zum 4. Mal Austragungsort der ÖSTM – nach 1976, 1996 und 2002. Sportlich dürfen sich Fans auf ein stark besetztes TeilnehmerInnenfeld freuen: Aus einem ursprünglichen Nennergebnis von 105 StarterInnen wurden bis zur Auslosung 95, das Niveau bleibt dennoch in allen fünf Bewerben hoch.

Titelkämpfe mit prominenten Namen und spannenden Ausgangslagen

Gleich vier TitelträgerInnen des Vorjahres sind wieder mit dabei und in mehreren Bewerben zeichnet sich bereits vor Turnierbeginn eine hochkarätige Dynamik zwischen Setzliste, Titelverteidigung und „Revanche“-Geschichten ab.

Herreneinzel: Duell der Topfavoriten im Fokus

Im Herreneinzel ist der Vorjahressieger Wolfgang Gnedt (ASKÖ Traun) erneut am Start, diesmal jedoch nicht als Nummer 1 der Setzliste, sondern als Setzplatz 2. Ganz oben steht Kai Niederhuber (UBC Neuhofen), der als Setzplatz 1 nicht nur im Einzel, sondern auch in den Doppelbewerben zu den prägenden Figuren dieses Wochenendes zählt.

Setzliste Herreneinzel:

  • 1 Kai Niederhuber (UBC Neuhofen)

  • 2 Wolfgang Gnedt (ASKÖ Traun)

  • 3/4 Ilija Nicolussi (Union BSC Wolfurt)

  • 3/4 Leon Seiwald (Badminton ASKÖ Eisenstadt)

Damit ist in der K.o.-Phase alles angerichtet für hochklassige Begegnungen – von der frühen Standortbestimmung bis zum möglichen „Gipfeltreffen“ um Gold.

Dameneinzel: Ohne Titelverteidigerin – neue Chance auf den Thron

Im Dameneinzel kommt es fix zu einer neuen Staatsmeisterin: Katrin Neudolt (Badminton Mödling), die Titelverteidigerin, tritt im Einzel nicht an. Dadurch rückt eine mögliche Wachablöse besonders in den Mittelpunkt – vor allem durch Fiona Scrinzi (Union BSC Wolfurt), die als Setzplatz 1 ins Turnier geht.

Setzliste Dameneinzel:

  • 1 Fiona Scrinzi (Union BSC Wolfurt)

  • 2 Carina Meinke (ASV Pressbaum)

  • 3/4 Nadine Reiter (Sportunion Ohlsdorf)

  • 3/4 Nina Almer (ATUS Weiz)

Scrinzi bringt die Rolle der Gejagten mit und die Konkurrenz dahinter ist dicht genug, um einen Dreikampf (oder mehr) um den Finaleinzug zu erwarten.

Doppelbewerbe: Titelverteidigung, Revanche und neue Paarungsbilder

Herrendoppel: Topduo gesetzt – Vorjahreskonstellation verändert

Im Herrendoppel sind Wolfgang Gnedt / Kai Niederhuber als Setzplatz 1 geführt. Gleichzeitig ist die Lage gegenüber dem Vorjahr verändert: Die Zweitplatzierten der letzten ÖSTM können heuer nicht in identischer Formation antreten, da der Partner von Ilija Nicolussi nicht zur Verfügung steht. Das öffnet Raum für neue Endspiel-Konstellationen – mit mehreren Paarungen, die realistisch Richtung Finale blicken.

Setzliste Herrendoppel:

  • 1 Wolfgang Gnedt (ASKÖ Traun) / Kai Niederhuber (UBC Neuhofen)

  • 2 Philipp Drexler (WAT Simmering) / Leon Seiwald (Badminton ASKÖ Eisenstadt)

  • 3/4 Christian Hartner (ASKÖ Badmintonverein Wels) / Richard Schneeberger (ATSE Graz)

  • 3/4 Luca Froschauer (ASKÖ Traun) / Michael Schausberger (Sportunion Ohlsdorf)

Damendoppel: Vorjahresfinale schon im Semifinale möglich

Im Damendoppel greifen die Titelträgerinnen Serena Au Yeong (BC Montfort Feldkirch) / Anna Hagspiel (Union BSC Wolfurt) als Setzplatz 1 erneut nach Gold. Interessant: Aufgrund der Auslosung kann es bereits im Halbfinale zur Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Hanna Gillesberger / Katharina Hochmeir (Sportunion Ohlsdorf) kommen. In der 2. Hälfte des Turnierrasters ist zudem die als Nr. 2 gesetzte Vorarlberger Paarung Sarah Dlapka / Lena Rumpold als Favoritinnen auf einen Platz im Endspiel am Sonntag einzustufen.

Setzliste Damendoppel:

  • 1 Serena Au Yeong (BC Montfort Feldkirch) / Anna Hagspiel (Union BSC Wolfurt)

  • 2 Sarah Dlapka (Union BSC Wolfurt) / Lena Rumpold (BC Götzis)

  • 3/4 Hanna Gillesberger / Katharina Hochmeir (Sportunion Ohlsdorf)

  • 3/4 Jana Haas / Nadine Reiter (Sportunion Ohlsdorf)

Mixed Doppel: Vorjahresfinale schon im Semifinale möglich

Im Mixeddoppel führen Philipp Drexler / Katharina Hochmeir als Setzplatz 1 die Setzliste an. Interessant: Aufgrund der Auslosung könnte es – je nach Turnierverlauf – bereits im Semifinale zur Neuauflage des Vorjahresfinales gegen die TitelverteidigerInnen Kai Niederhuber / Anna Hagspiel (Setzplatz 3/4) kommen. Damit wäre ein möglicher „Showdown“ um den Finaleinzug schon vor dem Endspiel vorprogrammiert. In der zweiten Rasterhälfte dürften sich voraussichtlich die Vorjahresdritten und heuer als Nr. 2 gesetzten Christian Hartner / Nina Almer sowie die auch bei internationalen Turnieren erfolgreiche Paarung Ármin Sárosí / Lena Rumpold um den Platz im Endspiel duellieren.

Setzliste Mixed:

  • 1 Philipp Drexler (WAT Simmering) / Katharina Hochmeir (Sportunion Ohlsdorf)

  • 2 Christian Hartner (ASKÖ Badmintonverein Wels) / Nina Almer (ATUS Weiz)

  • 3/4 Ármin Sárosí (Top und Fit Badminton Bad Vöslau) / Lena Rumpold (BC Götzis)

  • 3/4 Kai Niederhuber (UBC Neuhofen) / Anna Hagspiel (Union BSC Wolfurt)

Organisation & Zeitplan: Vier Courts – knappes Einspielen, früher Start

Gespielt wird auf vier Spielfeldern, wodurch der Platz zum Einspielen begrenzt ist. Die Einspielzeiten am Freitag sind daher klar geregelt:

  • 09:00–10:15 Uhr: TeilnehmerInnen aus Vorarlberg, Kärnten, Steiermark

  • 10:15–11:30 Uhr: TeilnehmerInnen aus Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, Salzburg

Die offizielle Eröffnung findet am Freitag um 12:00 Uhr statt, der Spielbeginn erfolgt um 12:30 Uhr mit den ersten Mixed-Doppel-Partien.

Klagenfurt, Kärnten und das Jubiläum als sportliches Signal

Für den Österreichischen Badminton Verband ist die Rückkehr der ÖSTM nach Kärnten auch ein starkes Zeichen: Kärnten gilt historisch als wichtiger Standort in der österreichischen Badminton-Entwicklung – umso mehr steht dieses Wochenende sinnbildlich für Tradition und Aufbruch. Mit dem 70-Jahre-Jubiläum des Kärntner Badminton Verbands bekommt das Turnier zusätzlichen Glanz – und die Meisterschaften bieten eine große Chance, Badminton in Kärnten (und darüber hinaus) sichtbar zu machen.

Fans dürfen sich auf drei Tage Spitzenbadminton, enge Matches und Titelentscheidungen mit echter Brisanz freuen – der Eintritt ist frei! Auch für ein attraktives Rahmenprogramm sowie eine gute Verpflegung vor Ort ist gesorgt.

69. Österr. Staatsmeisterschaften 2026 in Klagenfurt

Ort:
Ballspielhalle St. Ruprecht, Kneippgasse 31, 9020 Klagenfurt:

Beginnzeiten:
Freitag, 30.01.26: 12:00 Uhr (Vorrunden)
Samstag, 31.01.26: 9:00 Uhr Mixeddoppel-Viertelfinale / 9:30 Uhr Achtelfinale / ab 15:00 Viertelfinale (HE,DE,HD,DD)
Sonntag, 01.02.26: Semifinalspiele ab 9:00 Uhr - Finalspiele ab ca. 13:00 Uhr


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