Neue Impulse für Elite-Turniere und ÖBV Masters
Nationaler Wettkampfsport
Mit der Strategie 2032 hat der Österreichische Badminton Verband auch im Bereich Leistungssport klare Ziele gesetzt. Zwei aktuelle Maßnahmen gelten dabei als konkrete Teilziele auf dem Weg dorthin: das neue Fördermodell für Elite-Turniere und die Ausrichtung des ÖBV Masters. Beide Projekte sollen die Verbindung zwischen Leistungssport und nationalem Wettkampfbetrieb stärken und zeigen, dass die Strategie 2032 Schritt für Schritt umgesetzt wird.
Eliteturniere: Fördermodell mit klarem Anreiz
Die besten österreichischen SpielerInnen bekommen einen starken Anreiz zur Teilnahme und Ausrichter werden zu zusätzlichen Sponsoring- sowie Promotion-Aktivitäten angestoßen. Konkret gibt es einen Zuschuss von 1.000 Euro zum Preisgeld, allerdings nur dann, wenn der Veranstalter selbst 1.300 Euro beisteuert. Damit setzt der Verband einen klaren Impuls für Sponsorensuche und Turnierkommunikation.
Der Start ist bereits erfolgt: Das 1. Eliteturnier der Saison wird schon mit einem Preisgeld in Höhe von 2.300 Euro gespielt. Michael Steiner, Obmann des Ausrichters Badminton Wiener Neustadt, sowie ÖBV-Vizepräsident Wettkampfsport betont die Signalwirkung des Auftakts: „Es war mir ein persönliches Anliegen, es zu schaffen, gleich zu Beginn der neuen Initiative das Preisgeld zu ermöglichen. Ich hoffe, dass das in Zukunft jeder Ausrichter schafft und das Preisgeld dann eventuell sogar mit der Zeit höher wird.“
ÖBV Masters 2026: Fixtermin im August
Auch das ÖBV Masters 2026 ist als weiterer Baustein aus dem Leistungssport-Kapitel der Strategie 2032 gesetzt. Der ÖBV tritt hier als Ausrichter/Veranstalter auf. Gespielt wird am 8./9. August 2026 in Lanzenkirchen. Auch hier wird es ein Preisgeld geben - eine Zusage zur Übernahme durch einen externen Sponsor wurde von ÖBV-Präsident Wolfgang Noitz bereits in Aussicht gestellt. Die Regularien dazu werden zeitnah veröffentlicht.



