Vorfreude auf die nächsten Gänsehaut-Momente
Sport Austria Finals 2026
Beim Gedanken an die Finals-Premiere im Vorjahr in Innsbruck bekommt ÖBV-Generalsekretärin Tina Riedl immer noch Gänsehaut. „Für unsere Paras war es eine unglaubliche Möglichkeit, ins Rampenlicht zu kommen. Wir hatten letztes Jahr sehr viel Aufmerksamkeit, das hat allen einen richtigen Boost gegeben“, sagt sie mit Blick auf die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Para-Badminton.
Auch in diesem Jahr ist Para-Badminton Teil der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. „Für uns ist Wien noch einmal interessanter, weil wir sehr ostlastig sind“, spricht sie die Para-Badminton-Standorte Wien und Graz an.
Das größere Interesse zeigt sich auch an den Teilnehmer:innen: Mehr Meldungen, mehr Klassen. Neben der Rollstuhlklasse (offen für Damen und Herren) wird in der Halle Mollardgasse im 6. Bezirk auch in der Stehend-Klasse (ebenfalls offen für Damen/Herren) um die Medaillen gespielt. Das Doppel wird als gemeinsamer Bewerb für sitzend und stehend ausgetragen.
„Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass in den letzten Jahren etwas weitergegangen ist. Mit den Siegerehrungen am Rathausplatz gibt es in Wien einen weiteren Anreiz für die Spielerinnen und Spieler. Soweit ich gehört habe, freuen sich alle auf die Finals“, sagt Riedl.
In der Rollstuhlklasse sind Vorjahressieger Johann Färrer und Daniel Kontsch die großen Favoriten, die beiden vertreten Österreich bei internationalen Turnieren und steigern sich dort kontinuierlich. Cedric Kapfenberger gibt als aussichtsreichster Herausforderer in dieser Klasse. Stehend werden Manuel Wieser und Gerald Steininger die besten Chancen attestiert.
Nicht mehr mit dabei ist Henriett Koosz. Die 46-Jährige war jahrelang Österreichs Aushängeschild im Para-Badminton und erfüllte sich mit der Teilnahme bei den Paralympischen Spielen Paris 2024 einen großen Traum. Inzwischen hat sie ihre aktive Karriere beendet.
Riedl: „Das ist sehr schade, weil Heni immer noch auf einem sehr hohen Niveau gespielt hat. So schnell werden wir keine Spieler:innen in Österreich haben, die zu Paralympics fahren. Aber wir haben mittlerweile eine breitere Basis und mehrere Leute, die wir zu internationalen Events schicken. Die Finals geben uns sicher wieder ordentlich Schwung.“
(Text: Sportaustriafinals.at)



