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23.03.2020
National

Coronavirus

Coronavirus
Luka Wraber hilft im REWE-Zentrallager aus (Foto: privat)

Die ÖBV-Heeressportler nutzen die Coronabedingte, badmintonfreie Zeit, um im Rewe-Zentrallager mitanzupacken, und die Grundversorgung der österreichischen Bevölkerung zu sichern. Ein großes Danke dafür an alle Heeressportler.

"Seit Jahren beim HSZ zu sein ist ein Privileg und in Verbindung mit der derzeitigen Situation war es selbstverständlich zu helfen. Ich finde es schön, dass die meisten meiner Kollegen auch so denken und ein Zusammenhalt gegeben ist. Die Arbeit hat sich auch gut mit dem Training vereinbaren lassen," so Luka Wraber.

Erfolgreiche Olympiaqualifikation

Im Zuge der Beschränkungen auf Grund der Corona Krise steht für Österreichs Olympiakandidaten, wie für alle anderen heimischen Sportler derzeit Training zu Hause am Programm. Die verbleibenden Turniere der zwölfmonatigen Olympiaqualifikation, welche ursprünglich bis Ende April dauern sollte, wurden abgesagt. Nach zehneinhalb Monaten beendete Wraber die Qualifikation auf dem 35. Platz von 40 Startern und wäre somit direkt und sicher qualifiziert gewesen.

Da nun die Verschiebung der Olympischen Spiele beschlossen wurde, muss jedoch abgewartet werden, ob oder wie die Qualifikationsrichtlinien vom Badminton Weltverband in Zusammenarbeit mit dem IOC angepasst werden. "Trotz der derzeitigen Situation bin ich stolz darauf mich nach zehneinhalb Monaten der Qualifikation so weit nach vorne gespielt zu haben. Ich habe mir meinen Kindheitstraum erfüllt, auch wenn es noch unklar ist ob die Richtlinien bei Verschiebung der Spiele noch angepasst werden."

Erfinderisches Heimtraining

Das Heimtraining stellt Wraber vor neue Herausforderungen, vor allem im sportartspezifischen Bereich. Kraft und Ausdauer können weiterhin problemlos trainiert werden. Schwieriger ist es am Schläger fit zu bleiben. Weder Gras, noch Asphalt eignen sich, um Beinarbeit - sogenanntes Schattenbadminton - mit realistischer Dynamik machen zu können. Schlagtraining ist auf seine simpelste Form heruntergefahren, da dies in der Sportart Badminton ohne Halle und Mitspieler nicht möglich ist. "Zum Glück wohnt mein Bruder mit mir und als ehemaliger Jugendkaderspieler mir im Freien Bälle aufwerfen kann. Es ist zwar meilenweit entfernt von normalem Training, aber ich "smashe" Bälle im Stand, damit ich zumindest kleine badmintonspezifische Reize setze. Wenn ich über 10 Tage nicht schlagen würde, wäre das eine Katastrophe," hofft Wraber, bald wieder auf dem Court trainieren zu können.


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