16.02.2026
2. Bundesliga

2 x 4:4 in Wien, Smash Graz doppelt erfolgreich, ATSE Graz zurück in den Top3

2. Bundesliga

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Christian Hartner war auch im Mixed-Doppel in der 2. Bundesliga für ATSE Graz mit vollem Einsatz bei der Sache (Foto: Martin Göggel)

Ein intensives Bundesliga-Wochenende mit zwei Spieltagen hat die Ausgangslage in der 2. Bundesliga weiter geschärft: BC Smash Graz untermauerte mit zwei Siegen die Tabellenführung, ATSE Graz holte sich dank eines Kantersiegs wichtige Spielpunkte und Rang drei zurück, während Raiffeisen UBSC Wolfurt II mit vier Zählern aus Wien ein starkes Ausrufezeichen setzte. In Wien blieb es gleich zweimal bei einem Remis sowohl Union VRC Badminton als auch WBH Wien teilten sich jeweils die Punkte.

10. Runde: Heimsiege in Graz, Auswärtssieg für Wolfurt II in Wien

Union VRC Badminton - Raiffeisen UBSC Wolfurt II 3:5

Wolfurt II startete konzentriert in die Doppelrunde und belohnte sich auswärts mit einem knappen, aber verdienten 5:3. Spielertrainer Rene Nichterwitz hob vor allem den Auftritt im Damenbereich hervor: Michaela Mathis, Lena Kremmel und Anja Rumpold gewannen „fünf der sechs Damenspiele“. Entscheidenden Anteil hatte zudem Lukas Dörler, der gemeinsam mit Kremmel im Mixed den ausschlaggebenden Punkt fixierte. Beim VRC war trotz erneut herausfordernder Personalsituation ein Aufwärtstrend erkennbar: Daniel Springer verwies auf klare Formsteigerungen sowie die Siege im 2. Herrendoppel durch die „Neuzugänge“ Twaroch und Sundara für ein Unentschieden fehlte am Samstag jedoch die nötige Ausbeute.

BC Smash Graz - WBH Wien 5:3

In Graz behielt Smash in einem umkämpften Duell die Oberhand. Obmann Rüdiger Rudolf sprach von einer „äussert erfreulichen“ Doppelrunde und betonte, dass Ausfälle „mit taktisch klugen Aufstellungen“ kompensiert worden seien. WBH wiederum haderte mit entscheidenden Phasen: Trainer Lukas Weißenbäck sah die „Grazer LegionärInnen“ als Unterschied und ortete bei seinem Team zu wenig Präsenz und Abgeklärtheit ohne personelle Themen als Ausrede gelten zu lassen.

ATSE Graz - BC St. Pölten 8:0

Für das deutlichste Resultat sorgte ATSE Graz: Trotz zwei krankheitsbedingter Ausfälle bei den Herren gelang ein glatter 8:0-Erfolg. Nina Almer unterstrich, dass der klare Sieg gerade unter den Umständen besonders wertvoll war. St. Pölten musste dagegen einen bitteren Nachmittag hinnehmen. Spieler und Mannschaftsführer Manuel Kristler brachte es treffend auf den Punkt: „Ein Satz mit X das war wohl nix.“ Früh sei zudem klar gewesen, dass die erhofften Punkte im Damenbereich ausbleiben würden am Ende blieb St. Pölten ohne Spielgewinn.

11. Runde: Smash gewinnt Derby auswärts, zweimal 4:4 in Wien

ATSE Graz - BC Smash Graz 2:6

Im Grazer Derby drehte Smash am Sonntag auf und gewann auswärts mit 6:2. ATSE hielt dagegen, musste aber erneut mit Ausfällen umgehen. Almer verwies darauf, dass gegen die „international besetzte Mannschaft“ von Smash mit voller Besetzung „sicherlich mehr möglich“ gewesen wäre. Für Smash war der zweite Sieg des Wochenendes der nächste Schritt in Richtung Tabellenführung. Rüdiger Rudolf sieht sein Team damit „mit fünf Punkten Vorsprung bei einem Spiel weniger“ in sehr guter Position.

Union VRC Badminton -  ASKÖ kelag Kärnten 4:4

In Wien gab es keine Entscheidung. Der VRC war laut Springer am Sonntag mit „explizit verstärkter Aufstellung“ einem Heimsieg nahe, doch zwei überraschende Niederlagen im 1. Herreneinzel und 1. Herrendoppel ließen am Ende nur das Remis zu. Auch Kärnten trat mit gemischten Gefühlen die Heimreise an: Denise Hofer und ihr Team hatten das Ziel „Sieg“ ausgegeben, sahen an diesem Tag jedoch vor allem bei den Damen nicht das gewünschte Leistungsniveau. Positiv blieb der Blick nach vorne: Kärnten bleibt Fünfter, hat allerdings weiterhin ein Spiel weniger als die direkte Konkurrenz.

WBH Wien - Raiffeisen UBSC Wolfurt II 4:4

Auch im zweiten Duell in Wien endete es unentschieden. WBH wollte „definitiv mehr als ein Unentschieden holen“, so Weißenbäck, vermisste jedoch Präsenz und Entschlossenheit. Wolfurt II hingegen bestätigte den starken Eindruck vom Samstag: Nichterwitz bilanzierte ein „sehr gutes Wochenende“ mit einem Sieg und einem Remis und hob erneut die starke Damenbilanz als Schlüssel hervor.

Tabellensituation

Nach der Doppelrunde bleibt BC Smash Graz an der Spitze und hat sich bei weniger absolvierten Spielen ein komfortables Polster erarbeitet. Dahinter folgen WBH Wien, ATSE Graz und Raiffeisen UBSC Wolfurt II eng beisammen. Für ASKÖ kelag Kärnten bleibt mit einem Spiel weniger im Saisonfinish weiterhin vieles möglich, während Union VRC Badminton und Badminton Club St. Pölten um wichtige Punkte zum Abschluss kämpfen.

Ergebnisse der Doppelrunde im Überblick

10. Spieltag am 14.02.2026:

  • Union VRC Badminton Raiffeisen UBSC Wolfurt II 3:5
  • BC Smash Graz WBH Wien 5:3
  • ATSE Graz Badminton Club St. Pölten 8:0

11. Spieltag am 15.02.2026:

  • ATSE Graz BC Smash Graz 2:6
  • Union VRC Badminton ASKÖ kelag Kärnten 4:4
  • WBH Wien Raiffeisen UBSC Wolfurt II 4:4


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