Halbfinale für Wolfgang Gnedt
Hungarian Future Series 2026
Wolfgang Gnedt (ASKÖ Traun) hat bei den Hungarian Future Series 2026 in Pécs (Ungarn) mit einer starken Turnierleistung überzeugt und sich bis ins Halbfinale gespielt. Der an Nummer vier gesetzte ÖBV-Athlet musste sich dort erst dem als Nummer zwei gesetzten Dänen Christopher Vittoriani nach einem intensiven Drei-Satz-Match geschlagen geben.
Starkes Turnier von Gnedt
Schon in den ersten Runden zeigte Gnedt seine starke Form. Zum Auftakt bezwang er den Finnen Alvar Melleri mit 23:21, 17:21, 21:16. Im Achtelfinale kam es zum österreichischen Duell mit Leon Seiwald (Badminton ASKÖ Eisenstadt). In einer hochspannenden Partie wehrte Gnedt einen Matchball ab und setzte sich schließlich mit 21:16, 16:21, 23:21 durch. Im Viertelfinale ließ er gegen den Slowenen Mark Koroša nichts anbrennen und fixierte mit einem 21:14, 21:19-Erfolg den Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete mit Christopher Vittoriani einer der großen Turnierfavoriten. Gnedt kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz eindrucksvoll zurück, entschied den zweiten Durchgang für sich und hielt die Begegnung bis zuletzt offen. Am Ende musste er sich dem Dänen knapp mit 7:21, 21:15, 17:21 geschlagen geben.
Weitere starke ÖBV-Ergebnisse
Der regierende Staatsmeister Kai Niederhuber (UBC Neuhofen), bei diesem Turnier an Nummer fünf gesetzt, erreichte nach Siegen gegen Matthew Cheung (Irland) und den Türken Mehmet Can Toremis das Viertelfinale. Dort unterlag er dem Italiener Enrico Baroni nur knapp mit 10:21, 20:22.
Leon Seiwald feierte in der ersten Runde einen Zweisatzsieg gegen Matthew Abela (Malta) und lieferte sich danach mit Wolfgang Gnedt ein enges österreichisches Achtelfinal-Duell, das erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes entschieden wurde.
Mit dem Halbfinaleinzug von Wolfgang Gnedt und dem Viertelfinale von Kai Niederhuber fällt die ÖBV-Bilanz beim Turnier in Pécs insgesamt erfreulich aus.



