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10.06.2019
International

Luka Wraber im Interview

Luka Wraber im Interview
Luka Wraber zeigte in Baku auf, schlug u.a. den Franzosen Brice Leverdez, die aktuelle Nummer 33 in der Welt (Foto: Sven Heise).

Luka Wraber (ASKÖ Badminton Neudörfl) erreichte bei den Azerbaijan International 2019 in Baku das Viertelfinale, bezwang u.a. den Franzosen Brice Leverdez (WRL 33). Unmittelbar nach dem Turnier schilderte der 28-jährige ÖBV-Kaderspieler uns seine Eindrücke zum Abschneiden in Baku und seine Ambitionen für die Olympia-Qualifikation.

Du gingst gegen Brice Leverdez als klarer Außenseiter in die Partie, hattest eine 0:5-Bilanz zu Buche stehen. Welche Erwartungen hattest Du vor dem Match und war dies der größte Sieg in Deiner Karriere?
Ich habe mich vor dem Match sehr gut gefühlt und nicht über den Ausgang nachgedacht. Ich weiß jedoch, dass ich an einem guten Tag, wenn viel passt auch solche Spieler schlagen kann. Ich habe in den entscheidenden Phasen geduldig weitergespielt und meine Taktik umgesetzt, wodurch ich diesen schönen Sieg feiern konnte. Ich erinnere mich an einige starke Siege gerne zurück, aber immer aus unterschiedlichen Gründen und könnte es auch nicht reihen, welcher größer/schöner als der andere ist. Der Sieg gegen Brice gehört jetzt aber definitiv zu dieser Gruppe dazu.

Mit Kim Bruun hast Du im Achtelfinale einen weiteren höher platzierten Spieler geschlagen. Was war matchentscheidend?
Ich habe im ersten Satz gegen Kim mein bestes Badminton gespielt und ihm wenige Chancen gegeben. Er konnte dann jedoch aufdrehen und hat sehr viel Druck gemacht. Da merkt man, dass er öfter auch mit Weltklassespielern trainiert. Zum Schluss konnte ich das Spiel sehr physisch gestalten, was mir sehr liegt und meiner Meinung nach auch den Sieg gebracht hat!

Warum hat es im Viertelfinale gegen Felix Burestedt nicht ganz gereicht?
Gegen Felix lief es bis 6:1 im zweiten Durchgang ausgezeichnet und ich konnte weiterhin das Level aus den ersten beiden Matches spielen. Danach hat er es geschafft, mir sein Spiel aufzuzwingen und ich konnte den Spieß leider nicht mehr umdrehen.

Was nimmst Du von diesem Turnier mit?
Viel Selbstvertrauen für Mauritius und die European Games!

Die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio nähern sich. Wie schätzt Du Deine Chancen ein, dich hierfür zu qualifizieren?
Mein größtes Ziel ist es meine Leistung konstant abzurufen. Dazu auch mein umgedrehter Slogan "Das Ziel ist der Weg!" Wenn ich das schaffe bin ich sehr zuversichtlich, dass ich mich qualifizieren werde.

Wie geht es nun in der Olympia-Quali für Dich weiter?
Ich fliege am Montag nach Mauritius, wo ich immer sehr gerne spiele. Danach trainiere ich in unserem Bundesleistungszentrum in der Südstadt, bevor es am 21.6. nach Minsk zu den European Games geht!


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