Internationale Titelkämpfe begeistern in Graz
Austrian Open 2026
Deutschlands Doppel überzeugen mit zwei Titelgewinnen, Chinese Taipei triumphiert im Herreneinzel und Damendoppel, Kanada holt den Sieg im Dameneinzel. Auch aus österreichischer Sicht endet das größte Badmintonevent des Landes mit einer erfreulichen Bilanz.
Die Austrian Open 2026 sind am Sonntag im Raiffeisen Sportpark Graz mit hochklassigen Finalspielen erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 300 AthletInnen aus mehr als 40 Nationen sorgten von 21. bis 24. Mai für internationales Spitzenbadminton in der steirischen Landeshauptstadt. Die Titel gingen an Deutschland, Chinese Taipei und Kanada.
Besonders erfreulich aus heimischer Sicht: Gleich sieben österreichische Beteiligungen standen in den Achtelfinalspielen. Mit Serena Au-Yeong und Anna Hagspiel erreichte das beste österreichische Damendoppel das Viertelfinale und sorgte damit für das stärkste rot-weiß-rote Ergebnis des Turniers.
Auch organisatorisch zogen die VeranstalterInnen eine sehr positive Bilanz. Alexander Almer vom Steirischen Badmintonverband zeigte sich begeistert: „Es war ein Spektakel für den Badmintonsport. Die Zuschauerzahlen in der Halle waren trotz des schönen Wetters auf einem Rekordhoch. Wir danken allen freiwilligen HelferInnen sowie unseren SponsorInnen, PartnerInnen und FördergeberInnen.“
Deutsche Titel im Mixed- und Herrendoppel
Im Mixeddoppel sicherten sich Jan Colin Völker und Emma Moszczynski aus Deutschland den Turniersieg. In einem spannenden Drei-Satz-Finale setzten sie sich gegen Sathish Kumar Karunakaran und Zenith Abbigail aus Indien mit 19:21, 21:13 und 22:20 durch. Erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes fiel die Entscheidung zugunsten der deutschen Paarung.
Auch im Herrendoppel ging der Titel nach Deutschland. Malik Bourakkadi und Kenneth Neumann zeigten im Finale eine starke Leistung und besiegten Hao-Hsiang Chang und En Jui Chang aus Chinese Taipei klar mit 21:14 und 21:15.
Einzeltitel für Chinese Taipei und Kanada
Im Herreneinzel triumphierte Cheih Dan Yang aus Chinese Taipei. Im Finale setzte er sich gegen den Kanadier Joshua Nguyen mit 21:15 und 21:11 durch und krönte eine überzeugende Turnierwoche mit dem Titelgewinn.
Das Dameneinzel entschied die topgesetzte Rachel Chan aus Kanada für sich. Im Endspiel ließ sie Tanvi Patri aus Indien beim 21:14 und 21:17 keine Chance und bestätigte damit ihre Favoritinnenrolle.
Chinese Taipei dominiert das Damendoppel
Im rein taiwanesischen Finale des Damendoppels trafen Chih Ying Hsieh und Yu-Hsuan Lee auf Hsin Tung Chen und Yu-Hsi Chen. Hsieh und Lee behielten mit 21:11 und 21:15 die Oberhand und sicherten sich den Titel ohne Satzverlust im Finale.
Erfolgreiches Badmintonfest in Graz
Die Austrian Open bestätigten auch 2026 ihren Stellenwert als Österreichs größtes internationales Badmintonturnier. Bei freiem Eintritt erlebten die ZuschauerInnen vier Tage Weltklasse-Sport, ein attraktives Rahmenprogramm und einen gelungenen internationalen Saisonhöhepunkt auf österreichischem Boden.
Das Turnier ist Teil des Badminton Europe Circuit und zählt als offizielles BWF-Weltranglistenturnier. Neben wichtigen Ranglistenpunkten spielten die internationalen AthletInnen in Graz um rund 10.000 US-Dollar Preisgeld.
Die SiegerInnen der Austrian Open 2026
Herreneinzel: Cheih Dan Yang (Chinese Taipei) gegen Joshua Nguyen (Kanada), 21:15, 21:11
Dameneinzel: Rachel Chan (Kanada) gegen Tanvi Patri (Indien), 21:14, 21:17
Herrendoppel: Malik Bourakkadi / Kenneth Neumann (Deutschland) gegen Hao-Hsiang Chang / En Jui Chang (Chinese Taipei), 21:14, 21:15
Damendoppel: Chih Ying Hsieh / Yu-Hsuan Lee (Chinese Taipei) gegen Hsin Tung Chen / Yu-Hsi Chen (Chinese Taipei), 21:11, 21:15
Mixed-Doppel: Jan Colin Völker / Emma Moszczynski (Deutschland) gegen Sathish Kumar Karunakaran / Zenith Abbigail (Indien), 19:21, 21:13, 22:20



