09.10.2026
International

Erwin Dinh steht nach zwei klaren Siegen im Achtelfinale

U15-Europameisterschaften 2026

U15-Europameisterschaften 2026
Das ÖBV-Team bei der U15-EM 2026 in Norwegen (Foto: ÖBV)

Seit Mittwoch, 7. Oktober, finden in Sotra/Norwegen die U15-Europameisterschaften 2026 statt. Vier österreichische NachwuchsspielerInnen stellen sich dabei der europäischen Konkurrenz. Nach zwei Wettkampftagen fällt die Zwischenbilanz unterschiedlich aus, doch mit Erwin Dinh ist Österreich im Herreneinzel weiterhin erfolgreich im Rennen.

Für Österreich sind Erwin Dinh (UBC Neuhofen), Monah Kundl (Sportunion Braunau), Lihini Panthiye Gedara (Badminton Mödling) und Emily Sun (ASKÖ Linz) am Start. Betreut werden die Nachwuchstalente vor Ort von Andraz Krapez und Peter Zauner.

Erwin Dinh überzeugt mit souveränen Siegen

Für das bisherige sportliche Highlight aus österreichischer Sicht sorgt Erwin Dinh. Der als Nummer 1 gesetzte Oberösterreicher ließ in seinen bisherigen Einzelbegegnungen nichts anbrennen. Zum Auftakt setzte er sich gegen Edouard Bertholon deutlich mit 21:7, 21:7 durch. Auch in der zweiten Runde dominierte Dinh und besiegte den Israeli Ron Saraga souverän mit 21:7, 21:5.

Damit steht der ÖBV-Nachwuchsspieler ohne Satzverlust im Achtelfinale, wo er am Freitag, 9. Oktober, auf den Schweden Elliot Timonen trifft. Mit einem weiteren Erfolg würde Dinh ins Viertelfinale einziehen und damit zu den besten acht Spielern Europas gehören.

Auch Damendoppel mit Auftakterfolg

Einen erfreulichen Erfolg verbuchten auch Emily Sun und Monah Kundl im Damendoppel. Das österreichische Duo setzte sich in der ersten Runde gegen die Isländerinnen Perla Kim Arnardottir und Sigrun Hekla Kjartansdottir klar mit 21:10, 21:8 durch. In der anschließenden zweiten Runde mussten sich die beiden allerdings der an Nummer 6 gesetzten Paarung Mutiara Mandala (ENG)/Maria Popov (BUL) mit 11:21, 9:21 geschlagen geben.

Auch in den Einzelbewerben zeigten Lihini Panthiye Gedara und Emily Sun kämpferische Leistungen. Beide lieferten sich mit ihren GegnerInnen spannende Drei-Satz-Begegnungen, mussten sich letztlich aber jeweils im Entscheidungssatz geschlagen geben.

Betreuer Andraz Krapez zieht eine differenzierte Zwischenbilanz: „Bisher waren sowohl gute als auch weniger gute Leistungen dabei. Besonders positiv war aber der Kampfgeist aller SpielerInnen. Alle haben ihr Bestes gegeben, um Österreich bestmöglich zu vertreten.“

Für zusätzliche Motivation und tolle Stimmung bei den Begegnungen sorgen zahlreiche österreichische SchlachtenbummlerInnen, die den Weg nach Norwegen auf sich genommen haben und die ÖBV-Nachwuchstalente vor Ort lautstark unterstützen.

Die U15-Europameisterschaften werden noch bis Samstag, 10. Oktober, ausgetragen.


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