Erster gemeinsamer BWF-Turniersieg für Ilija Nicolussi/Lena Rumpold
RSL Lithuanian International 2026
Großer Erfolg für Ilija Nicolussi und Lena Rumpold beim RSL Lithuanian International 2026 in Kaunas: Das österreichische Mixed-Duo sicherte sich den Turniersieg beim Future-Series-Turnier und feierte damit seinen ersten gemeinsamen Turniersieg auf BWF-Ebene. Insgesamt fünf Siege führten die beiden bis ganz nach oben aufs Podest. Auch Kai Niederhuber zeigte im Herreneinzel mit dem Einzug ins Viertelfinale eine starke Leistung.
Nicolussi/Rumpold starteten mit einem souveränen 21:8, 21:6 gegen die Litauer Rokas Kruminas/Aurelija Ramaneckaite in den Hauptbewerb. Im Achtelfinale wartete mit Mikk Õunmaa/Ramona Üprus bereits eine echte Herausforderung. Gegen das bei diesem Turnier an Nummer zwei gesetzte estnische Duo verloren die beiden zwar den ersten Satz, drehten die Partie anschließend aber und setzten sich mit 19:21, 21:7, 21:14 durch.
Auch das Viertelfinale entwickelte sich zu einem Dreisatz-Match. Gegen die Polen Krzysztof Podkowinski/Julia Piwowar starteten Nicolussi/Rumpold stark, mussten nach gewonnenem ersten Satz zwar den zweiten Durchgang abgeben, dominierten anschließend aber den Entscheidungssatz und gewannen mit 21:17, 15:21, 21:9.
Im Halbfinale wartete mit Michal Sobolewski/Joanna Sobolewska die nächste gesetzte polnische Paarung. Auch die Nummer vier der Setzliste konnte den Erfolgslauf der beiden ÖsterreicherInnen nicht stoppen: Nicolussi/Rumpold setzten sich durch und lösten damit das Ticket für das Endspiel.
Dort trafen sie mit Oscar Reuterhall/Nathalie Wang aus Schweden auf die Nummer drei der Setzliste und damit auf die nächste starke Herausforderung. Im Finale ließen Nicolussi/Rumpold allerdings nichts anbrennen und sicherten sich mit einem klaren 21:10, 21:16 den Turniersieg.
Für Ilija Nicolussi und Lena Rumpold ist es der erste gemeinsame Turniersieg bei einem Turnier auf BWF-Ebene und damit ein besonderer Meilenstein in ihrer gemeinsamen internationalen Laufbahn. Auf dem Weg zum Titel bezwangen sie mit den Nummern zwei, vier und drei der Setzliste gleich drei gesetzte Paarungen.
Im Herreneinzel erreichte Kai Niederhuber als Nummer eins der Setzliste ebenfalls die Runde der letzten Acht. Zum Auftakt bezwang er Gabriel Rodrigues mit 21:6, 23:21, ehe er sich im Achtelfinale gegen den Finnen Eliel Melleri nach drei Sätzen mit 21:17, 10:21, 21:17 durchsetzte. Im Viertelfinale lieferte sich Niederhuber mit dem Koreaner Sang Uk Ahn erneut ein enges Dreisatz-Duell, musste sich letztlich aber mit 20:22, 21:17, 10:21 geschlagen geben.



