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2007.09.21

Simone Prutsch hat sich gut eingelebt

Schon seit ein paar Monaten lebt und trainiert unsere Olympiakandidatin Simone Prutsch am Olympiazen-trum im deutschen Saarbrücken. Dort bereitet sich die Weizerin intensiv auf ihr großes Ziel vor: die ...

Simone Prutsch hat sich gut eingelebt
Simone Prutsch bei der WM

Mit Simone Prutsch sprach Manuel Rösler

Schon seit ein paar Monaten lebt und trainiert Österreichs Olympiakandidatin Simone Prutsch am Olympiazentrum im deutschen Saarbrücken. Dort bereitet sich die Weizerin intensiv auf ihr großes Ziel vor: die Olympischen Spiele 2008. Mit badminton.at sprach sie über eben jenes Vorhaben und die Bedingungen im Olympiazentrum.

Simone, erzähle mal bitte etwas von den Bedingungen in Saarbrücken ...

Es sind neun Spielerinnen, sieben Spieler und drei Trainer. Die Stimmung untereinander ist sehr gut. Wir wohnen alle am Olympiastützpunkt. Im gleichen Gebäude sind Kraftkammer, Sauna und Physiotherapie. Die Badmintonhalle ist nur fünf Minuten zu Fuß. Ich habe also keinen Energieverlust mehr durch langes Autofahren zwischen Graz-Linz-Wien wie früher.

... und das Training?

Die Trainer sind Per Henrik Croona (Schweden), Ji Hyun Kim (Korea), Ge Cheng (China). Das waren alle auch selbst sehr gute Spieler. Das Training ist hart: zweimal am Tag, fünf bis sechs Stunden insgesamt, 1 1/2 Tage frei in der Woche. Neben dem Badminton machen wir sehr viel Fitness Training jeglicher Form. Fussarbeit, Intervallläufe, Sprints und Krafttraining.

Es wird auch viel individuell mit uns trainiert. Und dann natürlich das Matchtraining. Das Niveau aller Mädels ist sehr gut und dadurch ist die Qualität optimal. So war es überhaupt kein Problem, mich hier einzuleben.

Wie beurteilst du die Chancen für eine erfolgreiche Olympiaqualifikation?

Die Chance lebt! (lacht) Im Grunde konzentrier’ ich mich auf jedes einzelne Turnier, das ich spiele. Ob`s am Ende reicht wird man sehen. Ich hoffe es natürlich!

Was hat sich in deinem Leben verändert, seitdem du Berufssoldatin bist?

Das Leben hat sich nicht wirklich verändert, aber es ist schon ein beruhigendes, gutes Gefühl selbst Geld zu verdienen und für die 'Arbeit' belohnt zu werden.

Wie oft bist du noch daheim in Graz/Weiz?

Alle drei bis vier Monate für ein paar Tage um die Familie und Freunde wieder zu sehen.

Wie lang bleibst du voraussichtlich in Saarbrücken?

Das Projekt läuft bis zu den Olympischen Spielen. Also bis zum Sommer 2008.

[Fotos: (1) BadmintonPhoto.com; (2, 3) privat]